{"id":33,"date":"2011-12-16T18:07:38","date_gmt":"2011-12-16T18:07:38","guid":{"rendered":"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/?page_id=33"},"modified":"2014-05-14T18:13:53","modified_gmt":"2014-05-14T18:13:53","slug":"geschichte","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/?page_id=33","title":{"rendered":"Geschichte"},"content":{"rendered":"<h3>Entdeckungsgeschichte der Altensteiner H\u00f6hle<\/h3>\n<p>von Rainer Fohlert<\/p>\n<p><a class=\"shutterset_\" title=\"Der S\u00fcdrand des Altensteiner Riffs auf einem \u00d6lgem\u00e4lde von 1850\" href=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/gallery\/geschichte\/altriff1803.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"ngg-singlepic ngg-none alignright\" style=\"margin-top: 5px; margin-bottom: 50px; margin-left: 25px; margin-right: 0px;\" alt=\"Der S\u00fcdrand des Altensteiner Riffs\" src=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/gallery\/geschichte\/thumbs\/thumbs_altriff1803.jpg\" width=\"150\" height=\"100\" \/><\/a><\/p>\n<p>Schon seit Urzeiten war den Einwohnern der Gegend eine kr\u00e4ftig sch\u00fcttende Quelle bekannt, die seit langer Zeit zum Antrieb von M\u00fchlen und Anlagen der Schmelzh\u00fctte genutzt wurde. Auch die Herkunft des Wassers war durch die Be-obachtungen der Bergleute, zumindest teilweise bekannt. HEIM schreibt in seiner Hennebergischen Chronika 1767, da\u00df beobachtet wurde, wie \u201cKnotten und H\u00e4ckerling\u201d, die in die Grubenw\u00e4sser der Atter\u00f6der Gruben geworfen wur-den, in der Gl\u00fccksbrunner Quelle wieder zutage treten.<\/p>\n<p>N\u00f6rdlich der H\u00f6hle befand sich seit etwa dem Jahr 700 (es findet sich in der Literatur auch die Jahresangabe 531) die Burg Stein. Mit dem Erl\u00f6schen des Geschlechts derer von Hundt, f\u00e4llt die Burg und das Amt Altenstein 1722 an die Meininger Herz\u00f6ge. 1733 brennt das Schlo\u00df aus und wird wieder aufgebaut.<\/p>\n<p>Der seit 1782 regierende Herzog Georg I. legt 1798 den Grundstein f\u00fcr den Land-schaftspark auf dem Altenstein. In den Park werden auch die vielen im Riff gefundenen Kleinh\u00f6hlen einbezogen, so ist noch heute eine Parkwanderung auch eine romantische H\u00f6hlenwanderung. Auch das Schloss wird neu gestaltet und erh\u00e4lt eine neue Zu-fahrtsstra\u00dfe. Am s\u00fcdwestlichen Ende des Altensteiner Riffes ist zu diesem Zweck ein Felsen zu beseitigen.<\/p>\n<p>Die Chronik \u00fcber das Kirchspiel Schweina, gef\u00fchrt von Johannes WALCH, Pfarrer zu Schweina und Liebenstein erh\u00e4lt 1800 folgenden Eintrag, der von der H\u00f6hlen-entdeckung am 28.6.1799 k\u00fcndet:<\/p>\n<blockquote><p><strong>Die Entdeckung der gro\u00dfen H\u00f6hle<\/strong><br \/>\nUnstreitig war die Entdeckung der H\u00f6hle unter dem Hohlen Stein hinter dem Gl\u00fccksbrunnischen Garten im Junius dieses Jahres das Merk-w\u00fcrdigste f\u00fcr die hiesige Gegend. Die beiden Bergleute Valtin G\u00f6cking und Johannes Schulz von hier sprengten Felsen zur Anlage der Chaussee und es zeigte sich am Ende des Hohlen Steins eine \u00d6ffnung 1\/2 Schuhes breit und 5 Schuhe lang, aus welcher Wetter also Luft gingen. Sogleich wurde sie auf der Stelle erweitert und schon am ersten Tage mu\u00dfte G\u00f6cking die H\u00f6hle, welche 10 Schuh tief war, genauer untersuchen. Unten zeigte sich wieder eine \u00d6ffnung, von der Gr\u00f6\u00dfe eines kleinen Kellers nach Osten zu, in welche man den 16j\u00e4hrigen Bergbursch Christoph Horst hinunter schob. Hier zeigte sich abermals eine Kluft, durch welche sich Schulz zuerst wagte und aufs Neue eine H\u00f6hle von der Gr\u00f6\u00dfe und H\u00f6he einer Rute entdeckte &#8230;<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem zun\u00e4chst beabsichtigt war, den Eingang in die H\u00f6hle wieder zu verf\u00fcllen entscheidet Herzog Georg I., der die H\u00f6hle am Tag nach der Entdeckung besichtigt, die H\u00f6hle zu erschlie\u00dfen. Johannes WALCH schreibt weiter:<\/p>\n<blockquote><p>Eine Entdeckung f\u00fchrte nun zur andern und so gelangte man schon dieses Jahr bis an das Gl\u00fccksbrunner unterirdische Wasser. Die Arbeiten wurden auch im Winter fortgesetzt. Die in der H\u00f6hle gefundenen Knochen sollen nach der seltsamen Hypothese des Prof. Blumenbach Reste des H\u00f6hlenb\u00e4rs, einer aufgegangenen Tiergattung, sein. So war doch ihre Erscheinung auf einmal erkl\u00e4rt und man beseitigte dabei alte Geogonire der Alten, die sie in Mythen vortrugen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Nachdem die Erschlie\u00dfung anfangs durch den Entdeckungsschacht erfolgt, entschlie\u00dft man sich, den Stollen zu schaffen, durch den wir noch heute die H\u00f6hle betreten. Schon 1800 kann der Besucher auf diese bequeme Weise die H\u00f6hle betreten.<br \/>\nDie H\u00f6hle wird zun\u00e4chst regelm\u00e4\u00dfig an jedem Montag beleuchtet. Auch Musik wird an diesen \u00d6ffnungstagen gespielt. Aus Kostengr\u00fcnden wird sp\u00e4ter wieder von dieser Regelm\u00e4\u00dfigkeit abgegangen &#8211; die Geldeinlage in der aufgestellten B\u00fcchse sind zu gering. In den folgenden Jahren wird die H\u00f6hle an Sonntagen von 10 bis 12 Uhr erleuchtet, der Eintritt wird auf 24 bis 30 kr festgelegt.<\/p>\n<p>Im Meininger Taschenbuch f\u00fcr das Jahr 1802 findet sich ein anonymer Artikel der die ersten Erschlie\u00dfungen zusammenfa\u00dft. Ein erster H\u00f6hlenplan und eine Beschreibung werden ver\u00f6ffentlicht. Beides wird in den folgenden Jahren immer wieder von anderen Autoren wiedergegeben. Diese erste umfassende Beschreibung wird heute Herzog Georg I. zugeschrieben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-138\" title=\"alt-1802\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/alt-18021.gif\" width=\"550\" height=\"336\" \/><\/p>\n<p>Abb. 2 Der erste H\u00f6hlenplan aus dem Artikel im Meininger Taschenbuch von 1802.<\/p>\n<p>Durch seinen fr\u00fchen Tod 1803 kann Herzog Georg I. die Erschlie\u00dfung nicht vollenden. Im April des Jahres 1827 wird, ausgehend vom Landungssteg eine 100 Fu\u00df lange Fortsetzung entdeckt, der H\u00f6hlenbach erneut erreicht. Es ist sehr wahrscheinlich, da\u00df auch die umfangreichen Umgestaltungen im Bachgang unter der Schauh\u00f6hle aus dieser Zeit stammen. Das bekannte H\u00f6hlenende befindet sich jetzt am Abzweig zum noch unbekannten Morgentordom. Der schmale Gang zum heutigen Schauh\u00f6hlenende ist nur auf ca. 3m L\u00e4nge bekannt. Auch bei diesen Arbeiten werden wieder B\u00e4renknochen gefunden.<\/p>\n<p>Die folgenden etwa 120 Jahre bringen keine Neuentdeckungen.\u00a0 Am H\u00f6hlensee, an der Stelle, die heute Postament und Herzogsb\u00fcste einnehmen, wird 1802 der \u201cPapierne Tempel\u201d errichtet, dessen Reste im Januar 1869 wieder abgerissen werden. Das Aussehen des Tempels ist durch alte Stiche \u00fcberliefert. Er zeugt, wie viele Berichte und Spuren des damaligen H\u00f6hlenausbaus, von den romantischen Vorstellungen dieser Zeit. Das Postament wird etwa zur gleichen Zeit in die H\u00f6hle gebracht, es erh\u00e4lt zun\u00e4chst Gipsb\u00fcsten, die offenbar immer wieder erneuert werden m\u00fcssen.\u00a0 Es wird auch beschrieben, dass es in der ersten Zeit an seiner Vorderseite ein &#8222;G&#8220; zur Erinnerung an Herzg Georg I. zeigte.<br \/>\n<a name=\"storch\"><\/a><\/p>\n<p>Die malerischste H\u00f6hlenbeschreibung ist von Ludwig Storch 1839 verfa\u00dft worden:<\/p>\n<blockquote><p>Die Sonntagsfr\u00fche hat ihren hehren Glanz \u00fcber die ruhige, engelmild lachende Gegend ausgegossen; wir halten einen stillen feierlichen Gottesdienst, indem wir langsamen Schritts durch Altensteins wechsel-vollem Naturtempel wandeln s\u00fcdlich hinab nach Gl\u00fccksbrunn zu. Gegen Mittag am Fu\u00dfe des felsenreichen Berges angelangt, erblicken wir hart an der Chaussee, auf einem mit Linden \u00fcberschatteten Platze, einen gew\u00f6lbten, mit einer Kreuzth\u00fcre versehenen (die nur jedesmal einen Menschen einzutreten gestattet) Eingang in den Berg. Hier steht und sitzt eine betr\u00e4chtliche Anzahl Bemantelter, und auch wir thun wohl daran, uns warm zu bekleiden; denn obgleich das Kreuz der Th\u00fcre den Eingang stets verschlossen h\u00e4lt, so viel sie auch in der Angel gedreht wird, um den Luftzug zu verhindern, so ist dieser doch noch stark und eiskalt im Stollen, was zur Sommerw\u00e4rme au\u00dfen einen starken Gegen-satz bildet. Die Temperatur in der H\u00f6hle selbst ist dagegen gem\u00e4\u00dfigt. Sobald wir durch den steingew\u00f6lbten geraden ohngef\u00e4hr 25 Schritt langen Stollen geschritten sind, befinden wir uns in einer der gr\u00f6\u00dften und merkw\u00fcrdigsten H\u00f6hlen Deutschlands, die Altensteiner oder Lieben-steiner, auch wohl Gl\u00fccksbrunner H\u00f6hle genannt. Magischer Lichtglanz str\u00f6mt uns entgegen; denn die ganze H\u00f6hle ist mit unz\u00e4hligen bunten Glasampeln und L\u00e4mpchen erleuchtet. Gleich, sobald man die eigent-liche H\u00f6hle betreten hat, gewahrt man zur Linken eine kleine Neben-h\u00f6hle oder Seitenkammer, die den etwas seltsamen klingenden Namen &#8222;Knochenversammlung&#8220; f\u00fchrt. Bald darauf tritt man durch eine Wetter-th\u00fcre in die Haupth\u00f6hle und hat nun zur Rechten eine zweite Neben-kammer; nach 20 bis 25 Schritten erweitert sich der Gang betr\u00e4chtlich und streicht in nordwestlicher Richtung bis zum &#8222;gro\u00dfen Saal&#8220;, einer ger\u00e4umigen hoch emporspringenden felsgew\u00f6lbten Halle, aus deren H\u00f6he, die \u00fcber 40 Fu\u00df betr\u00e4gt, wundervoll m\u00e4chtige, grottesk ge-staltete Felsmassen herabh\u00e4ngen. Der Raum dieses Saals kann immer-hin gegen hundert Menschen fassen. Zur Linken sieht man auf der Plattform einer 30 Fu\u00df hohen Felsenwand einen mit einem Eisen-gel\u00e4nder gesicherten Altan, zu welchem man weiter hinten in einem Seitengange auf 40 Steinstufen emporsteigt. Er ist der Standpunkt des Musikchors. Dem Altan gegen\u00fcber an der rechten Seite des Saals l\u00e4uft eine Strecke in den Berg ein andrer Nebenarm ab, in dessen Tiefe ein zweites Musikchor aufgestellt ist, welches das Echo des ersten bildet. Diese Musik mit ihrem verschwebenden Echo ist bei der wundervollen Beleuchtung im tiefen Schoose des Berges von unbeschreiblich er-greifender Wirkung. Man w\u00e4hnt sich in eine glanz- und harmonie-fluthende Feenwelt versetzt. Dazu kommt, da\u00df die Leitungen der herzoglichen Kapelle das Gepr\u00e4ge der h\u00f6chsten Virtuosit\u00e4t tragen, und selbst ungew\u00f6hnliche k\u00fcnstlerische Anspr\u00fcche befriedigen. Vom gro\u00dfen Saal l\u00e4uft der sich verengernde Hauptgang, zur Rechten eine st\u00fctzende Mauer im Bogen bestreichend, und wendet sich dann rechts zum &#8222;kleinen Saal&#8220;. Von dieser nicht minder weiten und hohen Halle sehen wir rechts wieder einen 36 Schritte langen Seitengang abstreichen, der wahrscheinlich mit dem fr\u00fchern in Verbindung steht und sich wohl noch weit in den Berg senkt, nur noch nicht ausgegraben und erweitert ist. An der Decke am Ende des Ganges sieht man die H\u00f6hle einige Fu\u00df hoch fortlaufen. Gerade vor sich erblickt man im kleinen Saal erst einige halbrunde, dann ohngef\u00e4hr 12 gerade Stufen, auf welchen man zu einer zweiten Plattform emporsteigt. Hier befinden wir uns in einer artigen Grotte, befremdendes Ger\u00e4usch st\u00fcrzender Gew\u00e4sser schl\u00e4gt an unser Ohr, neuer Lichtglanz steigt im Hintergrunde blendend aus der Tiefe herauf; wir treten an eine Oeffnung im Boden, die mit Steinen ein-gefa\u00dft ist, und blicken \u00fcberrascht auf einen in der Tiefe wogenden hell erleuchteten Wasserspiegel. Ein aus dem Innern des Bergs mit Gebraus hervorbrechender Bach st\u00fcrzt da vor\u00fcber und verschwindet wieder; Entz\u00fcckungsschauer vor der unterirdischen feenhaften Pracht dieses Anblicks beben durch unsre Seele. Nie hat dein Auge etwas Aehnliches erblickt. Die bunten M\u00e4hrchen deiner Kindheit sind zur Wirklichkeit ge-worden; der Berg hat seine fabelhaften Wunder vor dir aufgeschlossen, das Zaubergespinnst der Poesie greift hier in die materielle Welt \u00fcber und umgarnt dich mit goldenen Lichtf\u00e4den; Steinw\u00f6lbung, Felszacken und Wasserfluth sind so magisch \u00fcberflammt und wunder-bar roth angestrahlt, schattenhafte Gestalten dr\u00e4ngen da unten, das melodische Rauschen des Wassers verm\u00e4hlt sich mit den leisen Harmonien der fernen Musik, die an den Felsw\u00e4nden hinfl\u00fcstert, es ist Alles so ungew\u00f6hnlich pr\u00e4chtig, so seltsam herrlich, so zauberisch sch\u00f6n, da\u00df du Augenblicke lang dich von Traumbildern umgaukelt w\u00e4hnst. Vom kleinen Saal links schlingt sich noch ein enger H\u00f6hlengang im Boden bis zur andern Seite des Wassers. Von hier \u00fcberblickt man den kleinen Teich und besteigt den acherontischen Kahn,<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/tempel-k.gif\"><img loading=\"lazy\" class=\"aligncenter size-full wp-image-110\" title=\"Altensteiner H\u00f6hlensee\" alt=\"Altensteiner H\u00f6hlensee\" src=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/tempel-k.gif\" width=\"480\" height=\"316\" \/><\/a><\/p>\n<p>Abb. 3 Ein historischer Stich von 1838 zeigt den \u201cPapiernen Tempel\u201d am See in der Altensteiner H\u00f6hle.<\/p>\n<p>der uns zu einem in den Felsen hineingebauten antiken Tempel, der &#8222;papierne Tempel&#8220; genannt, und zu einem kleinen Wasserfall f\u00fchrt. Der Eindruck, unter der roth angestrahlten m\u00e4chtigen Felsenw\u00f6lbung auf der dunklen Fluth hinzuschiffen, ist so ungemein schauerlich und er-greifend, da\u00df Worte ihn nicht wieder zu geben verm\u00f6gen; aber alle in unsrer Jugend empfangenen ungewissen Bilder der griechischen Unter-welt erhalten hier pl\u00f6tzlich Leben, und Farbe und bestimmte Gestalt.<br \/>\nAm Ende der H\u00f6hle sieht man in der Vertiefung deutlich, da\u00df sie, wer wei\u00df wie weit fortgesetzt werden k\u00f6nnte. Es ist nicht unwahrscheinlich, da\u00df man tiefer im Berge noch weit ger\u00e4umigere Hallen entdecken w\u00fcrde. Der bis jetzt zug\u00e4nglich gemachte Theil der H\u00f6hle betr\u00e4gt an 500 Fu\u00df. Der Boden ist durchg\u00e4ngig gut gebahnt, und an keiner Stelle das Fortkommen mit einer Unbequemlichkeit verkn\u00fcpft. &#8211; Einen andern, geheimni\u00dfvollen und schauerlichen Eindruck macht die H\u00f6hle, wenn man sie an andern Tagen allein mit einem F\u00fchrer besucht und ihre Partien einzeln mit einer Fackel beleuchtet. Das an den Stein-zacken und vorspringenden Bl\u00f6cken der W\u00f6lbung gebrochene Licht und die tiefen Schlagschatten haben eine \u00fcberw\u00e4ltigende Wirkung auf das ernst gestimmte Gem\u00fcth. &#8211;<br \/>\n1799 (am 28. Juni) beim Bau der Chaussee von Liebenstein nach Altenstein durch Zufall entdeckt, in dem die Arbeiter seitw\u00e4rts auf eine in die Tiefe gehende Oeffnung von 1 Fu\u00df Breite und gegen 3 Fu\u00df L\u00e4nge trafen, aus welcher ein starker kalter Luftzug drang. Diese Kluft wurde sogleich zugest\u00fcrzt, aber nach einigen Tagen war sie wieder ge\u00f6ffnet, und das Thermometer stand in ihr auf 6\u00b0 \u00b0 nach Reaumur, was bei der hei\u00dfen Witterung sehr auffallen mu\u00dfte. Der Herzog lie\u00df daher die Oeffnung erweitern und schickte Bergleute hinab und die Wichtigkeit der Entdeckung feuerte seinen Eifer noch mehr an. Man kam nach einiger Arbeit durch einen anfangs tonnl\u00e4gigen, durch das nachherige Aufr\u00e4umen aber vertikalen, 20 Fu\u00df tiefen Eingang in eine H\u00f6hle, die abwechselnd 6 bis 12 Fu\u00df hoch, 3 bis 12 Fu\u00df breit und an 35 Fu\u00df lang war. Ein vor einer Oeffnung liegender gro\u00dfer Stein verhinderte das weitere Vordringen; allein die noch immer heftig herausstr\u00f6mende Luft, die ein davor gehaltenes Licht sogleich ausl\u00f6schte, verb\u00fcrgte eine weitere Fortsetzung der H\u00f6hle. Fortgesetzte Arbeit, obgleich mehrmals auf \u00e4hnliche Weise unterbrochen, wurde doch durch immer sch\u00f6nere Erfolge gekr\u00f6nt, bis man an ihr scheinbares Ende gelangte. Sie wurde daher aus einer Reihe an einander gereihter H\u00f6hlen gebildet, die bald enge, bald weit, bald niedrig, bald hoch waren. Die Sohle hob und senkte sich und oft mu\u00dfte man \u00fcber gro\u00dfe und eingebrochene Felsst\u00fccke hinwegsteigen oder darunter durchkriechen. Durch zwei-j\u00e4hrige rastlose Arbeit ward sie so weit aufger\u00e4umt, da\u00df man mit der gr\u00f6\u00dften Bequemlichkeit ihre ganze L\u00e4nge hindurchgehen konnte. Die ganze H\u00f6hle war trocken; man fand nur einen feinen Schlamm von 1 bis 2 Zoll Dicke auf der Sohle wie an den Felsst\u00fccken der W\u00e4nde, der aus zarten Kalktheilchen und feinen Glimmerbl\u00e4ttchen bestand. Beim Aufr\u00e4umen und Ebnen des Bodens fand man gleich anfangs einen f\u00fcr den Naturforscher hochwichtigen Schatz, eine gro\u00dfe Anzahl in Schlamm und Schmutz geh\u00fcllter schwarzbr\u00e4unlicher Knochen. Ueberbleibsel einer untergegangenen Sch\u00f6pfung, Zeugen einer verschwundenen Weltord-nung, von der wir nichts wissen, kaum etwas ahnen. Naturforscher entdeckten bald, da\u00df sie von einem antidiluvianischen B\u00e4rengeschlecht stammten, welchem Blumenbach den Namen &#8222;H\u00f6hlenb\u00e4r&#8220; beilegte. Ein gro\u00dfer Theil dieser riesigen Knochen ist auf dem herzoglichen Natur-alienkabinet zu Meiningen aufbewahrt, und man betrachtet sie dort mit staunender Ehrfurcht. Meist lagen sie in der von ihnen benannten ersten Seitenkammer \u00fcbereinander geschichtet, und bestanden aus Ober- und Unterkiefer-, Schenkel-Beinen, Z\u00e4hnen u.s.w. Einige Zeit darauf fand man auch zwei Oberk\u00f6pfe dieser Thiere, die den Bau des Kopfes, wenn auch nicht vollst\u00e4ndig, errathen lie\u00dfen. Aus der Menge und verschiedenen Gr\u00f6\u00dfe dieser Knochen und Z\u00e4hne lie\u00df sich schlie\u00dfen, da\u00df eine gro\u00dfe Anzahl solcher Thiere, sowohl alte als junge, darin ihr Grab gefunden; und da wohl selten oder nie Raubthiere &#8211; und dies waren sie doch allen Anzeigen nach &#8211; in Gesellschaft von 30 bis 40 St\u00fcck und mehren St\u00fccken zusammen wohnen, so wurde wahr-scheinlich, da\u00df sie bei einer gro\u00dfen Ueberschwemmung, auf welche auch die angef\u00fchrte Sage hindeutet, in dieser H\u00f6hle Schutz gesucht und darin durch das steigende Wasser den Tod gefunden haben. &#8211; Der Ausbau der H\u00f6hle ging mit der Anlage des Naturparks rasch Hand in Hand. In den ersten Jahren war das zustr\u00f6men der Menge \u00fcber alle Begriffe gro\u00df, und jetzt noch geht kein Reisender an der H\u00f6hle vor\u00fcber. Im April 1827 wurde ein neuer, ohngef\u00e4hr 100 Fu\u00df langer Gang entdeckt, in welchem man auch einige Thierknochen fand.&#8220;<\/p>\n<p>L. Storch<\/p><\/blockquote>\n<p>Wichtig in diesem Text ist f\u00fcr uns heute auch die Nennung der urspr\u00fcnglichen Namen f\u00fcr einige H\u00f6hlenteile. Der Entdeckungsgang wird aufgrund Knochenfunde als \u201c<em>Knochenversammlung<\/em>\u201d bezeichnet, der Blick von der Domterrasse auf den See wird schon als \u201c<em>Unheimliche Tiefe<\/em>\u201d bezeichnet, obwohl hier die Verwendung als Eigenname noch nicht eindeutig ist.<\/p>\n<p>Ein in der N\u00e4he der Altensteiner H\u00f6hle bekanntes H\u00f6hlenmundloch wird um 1850 ausgegraben. Diese H\u00f6hle ist vollst\u00e4ndig mit Buntsandsteinsedimenten verf\u00fcllt, der Durchsto\u00df zur Altensteiner H\u00f6hle gelingt nicht. Sp\u00e4ter erh\u00e4lt diese H\u00f6hle den Namen Blechschmidth\u00f6hle.<\/p>\n<p>1909 erh\u00e4lt die H\u00f6hle elektrische Beleuchtung durch die AEG Erfurt.<\/p>\n<div id=\"attachment_121\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/alt6.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-121\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-121  \" title=\"Aufr\u00e4um- und Ausgrabungsarbeiten in der Altensteiner H\u00f6hle nach dem 2. Weltkrieg. Aufnahme vom 1. April 1952.\" alt=\"Aufr\u00e4um- und Ausgrabungsarbeiten in der Altensteiner H\u00f6hle nach dem 2. Weltkrieg. Aufnahme vom 1. April 1952.\" src=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/alt6-290x300.jpg\" width=\"290\" height=\"300\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-121\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 4 Aufr\u00e4um- und Ausgrabungsarbeiten in der Altensteiner H\u00f6hle nach dem 2. Weltkrieg. Aufnahme vom 1. April 1952.<\/p><\/div>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg liegt auch der Schauh\u00f6hlenbetrieb am Boden. Im Krieg wurde sie als \u201cLuft-schutzkeller\u201d genutzt, ihr Zustand wird als \u201cverw\u00fcstet\u201d bezeichnet.<br \/>\nSchweinaer H\u00f6hlenfreunde um den H\u00f6hlenf\u00fchrer Kurt Lohfing \u00fcbernehmen am 1.4.1951 den H\u00f6hlenbetrieb. Sie erschlie\u00dfen neue H\u00f6hlenabschnitte.<br \/>\nKarl Gruber berichtet 1957 in den Salzunger Monatsheften, da\u00df zwischen 1951 und 1957 \u00fcber 11000 Stunden in der H\u00f6hle geleistet wurden. Verschiedene Seiteng\u00e4nge der bekannten H\u00f6hle wie Fledermaus-h\u00f6hle, die obere Seegrotte (?) und das Kaffest\u00fcbchen werden weiter ausgegraben. Der Gang zum Morgen-tordom wird freiger\u00e4umt, es entsteht der Plan f\u00fcr einen zweiten Ausgang. Im Bachgang wird der Gang bis zum heutigen Schauh\u00f6hlenende erschlossen. Damit ist der Weg frei bis zum Saal des Pik Otto. Die \u00fcber weite Ab-schnitte am H\u00f6hlenbach entlangf\u00fchrenden Wege sind in dieser Zeit angelegt worden. Bei den Arbeiten finden die inzwischen im Kulturbund der DDR, Ortsgruppe Bad Liebenstein 2 (damit ist der damalige Liebensteiner Ortsteil Schweina gemeint) organisierten H\u00f6hlenforscher wieder H\u00f6hlenb\u00e4renknochen.<\/p>\n<p>In diesen Jahren hat die H\u00f6hle 50-60.000 Besucher.<\/p>\n<p>Die Planung eines zweiten Ausgangs der H\u00f6hle, der Rundf\u00fchrungen erm\u00f6glichen soll f\u00fchrt zu einer modernen Vermessung der H\u00f6hle durch den Markscheider der damaligen Th\u00fcringer Spat- und Eisenerzgruben Schmalkalden. Es entstehen zwischen 1954 und 1957 Pl\u00e4ne, die auch den geplanten Ausgangsstollen enthalten. Der Bachablauf aus dem See und der Bachgang zwischen Schlammgang und Pik Otto sowie einige enge Seiteng\u00e4nge werden jedoch nicht vermessen.<\/p>\n<p>Ende der f\u00fcnfziger Jahre verschwindet das Holzh\u00e4uschen vor der H\u00f6hle und das heutige Kassenhaus wird errichtet. Anfang der sechziger Jahre wird der Ausgangsstollen in den Berg getrieben.<\/p>\n<p>Als sich der Stollen im Hangbereich der Oberfl\u00e4che n\u00e4hert, kommt es zu Einbr\u00fcchen. Diese f\u00fchren kurz vor Vollendung des Vorhabens zur Aufgabe. Der einzige Nutzer des Ausgangssstollens ist heute eine Kleine Hufeisennase, die seit Jahren dort ihren Winterschlaf h\u00e4lt.<\/p>\n<p>In den siebziger Jahren (?) erh\u00e4lt die H\u00f6hle die heutige Beleuchtungsanlage.<\/p>\n<p>Sondersh\u00e4user H\u00f6hlenforscher besuchen 1980 die H\u00f6hle und entschlie\u00dfen sich, die Vermessungen der f\u00fcnfziger Jahre zu erg\u00e4nzen. In den folgenden Jahren wird der H\u00f6hlenplan weiter vervollst\u00e4ndigt, der Schlammgang weiter erkundet und erstmalig durchgehend befahren. Am H\u00f6hlenende versuchen die H\u00f6hlenforscher den Verbruch am Pik Otto zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<div id=\"attachment_132\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/uploads\/Altbild2.jpg\"><img aria-describedby=\"caption-attachment-132\" loading=\"lazy\" class=\"size-medium wp-image-132\" title=\"Altes Kassenh\u00e4uschen\" alt=\"Altes Kassenh\u00e4uschen\" src=\"http:\/\/www.elektroplanung-wf.de\/altensteiner-hoehle\/wp-content\/uploads\/Altbild2-300x202.jpg\" width=\"300\" height=\"202\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-132\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 5 Eine Aufnahme von Karl Gruber aus dem Jahr 1955 zeigt das alte Kassenh\u00e4uschen, das Ende der 50er Jahre durch ein neues Geb\u00e4ude ersetzt wurde. Auf der Tafel steht: Die Altensteiner H\u00f6hle ist t\u00e4glich in der Zeit von 6.00 Uhr bis 17.00 Uhr ge\u00f6ffnet. F\u00fchrungen alle 10 Minuten, Dauer der F\u00fchrungen 20 Min., Mindestbesucherzahl 5 Pers.<\/p><\/div>\n<p>1998 beginnen H\u00f6hlenforscher des Th\u00fcringer H\u00f6hlenverein e. V. (THV) und der Mitteldeutschen Speleologischen Gesellschaft e.V. (MSG) zusammen mit der Gemeinde Schweina und dem H\u00f6hlenverein \u201cDie Altensteiner 1799\u201d \u00dcberlegungen anzustellen, welchen Beitrag die H\u00f6hlenforscher zur bevorstehenden Zweihundertjahrfeier leisten k\u00f6nnen. Die Mitglieder der MSG, hervorgegangen aus der schon genannten Sondersh\u00e4user H\u00f6hlenforschergruppe, f\u00fchren den Plan der H\u00f6hle weiter, w\u00e4hrend die H\u00f6fos des THV versuchen, weiter vorzusto\u00dfen. Das gelingt unter der F\u00fchrung von Uwe Peter (\u20202002) \u00fcberraschend schnell. Es gelingt zun\u00e4chst, enge Bereiche im H\u00f6hlenbach zu \u00fcberwinden, an die sich ein Verbruchslabyrinth anschlie\u00dft. Nach dem Verbruch finden die H\u00f6hlenforscher die Fortsetzung des Bachganges, das Foyer. Danach erreichen sie \u00fcber einen Halbsiphon eine weitere gro\u00dfe Halle, die nach dem Entdeckungszeitpunkt 199-Jahre-Halle genannt wird. Hier stellen sie zwei Bachzufl\u00fcsse fest.<\/p>\n<p>Besonders anzumerken ist, da\u00df ab dem Verbruch am Pik Otto in der H\u00f6hle ein \u00fcberaus reicher Tropfsteinschmuck vorhanden ist. Sp\u00e4ter gelingt durch Suche von beiden Seiten auch noch die Entdeckung eines trockenen Weges durch den Verbruch, so da\u00df die laufenden Forschungen unter deutlich g\u00fcnstigeren Bedingungen durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. 1999 fand anl\u00e4\u00dflich des H\u00f6hlenjubil\u00e4ums die 39. Jahrestagung des Verbandes der deutschen H\u00f6hlen-und Karstforscher in Schweina statt.<\/p>\n<p>Die Vermessung und Dokumentation von zahlreichen Nebeng\u00e4ngen wird weiter fortgesetzt, so da\u00df sich die H\u00f6hlenl\u00e4nge st\u00e4ndig vergr\u00f6\u00dfert. F\u00fcr 2003 haben sich die H\u00f6hlenforscher das Ziel gestellt, die 2000-Meter-Marke zu \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p>Entwicklung der L\u00e4ngenangaben zur H\u00f6hle:<\/p>\n<p>1799\u00a0\u00a0\u00a0 400 Fu\u00df (ca.130\u00a0m)<br \/>\n1802\u00a0\u00a0\u00a0 500 Fu\u00df (170\u00a0m)<br \/>\n1827\u00a0 \u00a0 600 Fu\u00df (200\u00a0m)<br \/>\n1980\u00a0\u00a0\u00a0 600-650\u00a0m<br \/>\n1999\u00a0 1352\u00a0m<br \/>\n2002\u00a0 1661\u00a0m<br \/>\n2004\u00a0 1960 m<br \/>\n2013\u00a0 2040 m<\/p>\n<p>Seit 1998 werden auch Untersuchungen durchgef\u00fchrt, die dem Fossilinhalt des H\u00f6hlengesteins und der Geologie des Riffs gewidmet sind. Inzwischen wurden zahlreiche, meist ausgezeichnet erhaltene \u00dcberreste der Lebewesen des Riffes in der gesamten H\u00f6hle gefunden. Obwohl diese Untersuchungen noch l\u00e4ngst nicht abgeschlossen sind (2004 wurden an der TU Bergakademie Freiberg 2 Diplomarbeiten zu diesem Thema geschrieben), k\u00f6nnen wir als Zwischenstand feststellen, da\u00df die H\u00f6hle eine der bedeutendste Fossilfundstellen f\u00fcr die Lebewesen der permischen Riffe darstellt.<\/p>\n<p>Die Geschichte der H\u00f6hle ist durch unterschiedlichste Postkartenausgaben dokumentiert. Einen <a href=\"http:\/\/www.hfc-hersfeld.de\/hfc\/astein\/index.html\" target=\"blank\">Katalog zu den H\u00f6hlenpostkarten<\/a> der Altensteiner H\u00f6hle finden Sie auf der Seite des H\u00f6hlenforscherclubs Bad Hersfeld.<\/p>\n<p><em>Dieser \u00dcberblick wurde aus historischen Unterlagen zusammengestellt. Zu einigen Fakten existieren in den verschiedenen Quellen unterschiedliche Angaben. Die Aussagen der Quellen mu\u00dften dabei in einigen F\u00e4llen gewichtet werden. Unsichere Angaben sind mit (?) gekennzeichnet.<br \/>\nWir sind uns bewu\u00dft, da\u00df die im vorliegenden Text getroffene Auswahl der H\u00f6hlenfreunde, die namentlich genannt werden konnten, zu einem gewissen Grad willk\u00fcrlich, weil an einzelne Fakten gebunden, sein mu\u00df. Wir m\u00f6chten jedoch betonen, da\u00df sich gerade die hier Genannten besondere Verdienste um die H\u00f6hle erworben haben.Dieser geschichtliche \u00dcberblick w\u00e4re ohne die Unterst\u00fctzung durch zahlreiche H\u00f6hlenfreunde aus Schweina nicht in dieser Vollst\u00e4ndigkeit m\u00f6glich gewesen.Unser besonderer Dank gilt Frau Edith Raddatz, die mit ihren Archivarbeiten und den Transkriptionen alter Texte wesentlich zur Kl\u00e4rung wichtiger Fakten beigetragen hat.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entdeckungsgeschichte der Altensteiner H\u00f6hle von Rainer Fohlert Schon seit Urzeiten war den Einwohnern der Gegend eine kr\u00e4ftig sch\u00fcttende Quelle bekannt, die seit langer Zeit zum Antrieb von M\u00fchlen und Anlagen der Schmelzh\u00fctte genutzt wurde. Auch die Herkunft des Wassers war durch die Be-obachtungen der Bergleute, zumindest teilweise bekannt. 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